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	<description>Der Weinblog für Laien und Profis - Twitter-Weindegustationen für jedermann</description>
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		<title>Ernte-Pause: Ende September geht&#8217;s weiter</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 05:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wein-News]]></category>

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		<description><![CDATA[
Weindegu macht Pause. Wir sind in Apulien an der Primitivo-Ernte; in der Campagna ohne Internet, dafür mit viel frischer Luft. Ab Ende September geht&#8217;s mit News auf dem Blog weiter. Danke für den Besuch auf weindegu.com &#8211; und auf bald!
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://traduemari.it/Home.html"><img class="size-full wp-image-805 aligncenter" style="border: 3px solid black;" title="primitivo" src="http://www.weindegu.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/primitivo.jpg" alt="" width="300" height="217" /></a></p>
<p>Weindegu macht Pause. Wir sind in Apulien an der Primitivo-Ernte; in der Campagna ohne Internet, dafür mit viel frischer Luft. Ab Ende September geht&#8217;s mit News auf dem Blog weiter. Danke für den Besuch auf weindegu.com &#8211; und auf bald!</p>
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		<title>Weinernte auf süditalienisch</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 07:59:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wein-News]]></category>

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		<description><![CDATA[Anarkos - ein Primitivo di Manduria, von einer nicht gerade dem gewöhnlichen Bild von Weinbauern entsprechenden Truppe&#8230;

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.racemi.it/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=3&amp;Itemid=4" target="_blank">Anarkos </a>- ein Primitivo di Manduria, von einer <a href="http://www.anarkos.it/" target="_blank">nicht gerade dem gewöhnlichen Bild von Weinbauern entsprechenden Truppe</a>&#8230;</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RwxkejUqBSc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/RwxkejUqBSc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Beaujolais setzt neu auf Weiss- und Roséweine</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 04:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wein-News]]></category>

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		<description><![CDATA[
Man kennt ihn, den «Beaujolais Nouveau», den jung getrunkenen frischen Rotwein aus Frankreich. Weniger bekannt ist, dass die Region nebst dem «Nouveau» auch tolle Weiss- und Rosé-Weine produziert. Das Beaujolais startet deshalb eine internationale Kampagne, um die unbekannteren Weine zu vermarkten.
Die Produktion von Rosé- und Weissweinen im Beaujolais legt zu: 2009 im Vergleich zum Vorjahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.weindegu.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/chateau-de-bagnols-m.jpg"><img class="size-full wp-image-813 aligncenter" style="border: 3px solid black;" title="chateau-de-bagnols-m" src="http://www.weindegu.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/chateau-de-bagnols-m.jpg" alt="" width="300" height="258" /></a></p>
<p>Man kennt ihn, den «Beaujolais Nouveau», den jung getrunkenen frischen Rotwein aus Frankreich. Weniger bekannt ist, dass die Region nebst dem «Nouveau» auch tolle Weiss- und Rosé-Weine produziert. Das Beaujolais startet deshalb eine internationale Kampagne, um die unbekannteren Weine zu vermarkten.</p>
<p>Die Produktion von Rosé- und Weissweinen im Beaujolais legt zu: 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 60 Prozent (Weissweine) und 46 Prozent (Rosé). Für Weissweine und Rosés gelten dieselben Qualitätsstandards wie für die bekannteren Rotweine. Die Weissweine, die Beaujolais blancs, werden ausschliesslich aus Chardonnay hergestellt.</p>
<p>2009 wurden in den Appellationen Beaujolais und Beaujolais-Villages 248,79 Hektar Rebfläche für den Chardonnay-Anbau genutzt, das entspricht 1,33 Prozent der gesamten Weinbaufläche. Dieser Anteil soll 2010 durch zusätzliche Neupflanzungen weiter ausgebaut werden, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Während 2008 9072 Hektoliter Beaujolais blanc produziert wurden, stieg die Menge 2009 um 60 Prozent auf 14539 Hektoliter an, das sind 1,72 Prozent der gesamten Produktionsmenge. Die Roséweine werden aus der Gamaytraube hergestellt, die 98 Prozent der Gesamtproduktion ausmacht, weshalb keine zusätzlichen Reben gepflanzt werden müssen. 2,5 Prozent der Gamayproduktion werden derzeit zur Roséherstellung genutzt.</p>
<p>Die nach derselben Vinifizierungsmethode wie im Burgund hergestellten Beaujolais blancs stehen ihren Nachbarn im Norden in nichts nach. Der Beaujolais blanc entwickelt feine Noten von weissen Blüten, die sich harmonisch mit sanften Düften von Zitrusfrüchten und reifen Früchten verbinden. Von ihrer Qualität zeugen zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen Weinwettbewerben, wie beispielsweise dem 17. Chardonnay du Monde, dem Concours Mondial de Bruxelles, der International Wine Challenge und den Decanter World Wine Awards. Die leichten, fruchtig-erfrischenden Rosés sind aufgrund der Rebsorte Gamay individuell im Geschmack und spiegeln die Identität der Terroirs des Beaujolais wider.</p>
<p><a href="http://www.sopexa.de/de/presse/aktuelle-meldungen/251-villefranche-beaujolais-15-juli-2010-beaujolais-produziert-mehr-weissweine-und-roses" target="_blank"><em>Quelle: Sopexa.de</em></a></p>
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		<title>Der beliebteste Weinverschluss bleibt Naturkork</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 14:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wein-News]]></category>

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		<description><![CDATA[
Laut einer Verbraucherstudie des portugiesischen Korkverbandes APCOR und des Deutschen Kork-Verbandes e.V. ist Naturkork der beliebteste Flaschenverschluss für Wein. Die Studie wurde jetzt zum Start der Informationskampagne «Natürlich Kork!» lanciert und per Pressemitteilung publik gemacht.
Der Naturkorken sei nicht nur am bekanntesten, sondern stehe auch auf der Beliebtheitsskala ganz oben, zitiert gastro.de die Studie. Bei der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.weindegu.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/kork.jpg"><img class="size-medium wp-image-248 aligncenter" style="border: 3px solid black;" title="kork" src="http://www.weindegu.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/kork-300x184.jpg" alt="" width="300" height="184" /></a></p>
<p>Laut einer Verbraucherstudie des portugiesischen Korkverbandes APCOR und des Deutschen Kork-Verbandes e.V. ist Naturkork der beliebteste Flaschenverschluss für Wein. Die Studie wurde jetzt zum Start der Informationskampagne «Natürlich Kork!» lanciert und per Pressemitteilung publik gemacht.</p>
<p>Der Naturkorken sei nicht nur am bekanntesten, sondern stehe auch auf der Beliebtheitsskala ganz oben, zitiert <a href="http://www.gastro.de/news/wein_naturkork_ist_der_beliebteste_verschluss/3466/" target="_blank">gastro.de die Studie</a>. Bei der Kaufentscheidung für oder gegen einen Wein spiele auch der Verschluss eine gewichtige Rolle: die Verschlussart sei eine der zentralen Einflussfaktoren beim Kauf neben Rebsorte, Süsse-Grad und Herkunft. Rund 45 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich auch nach dem Verschluss richten. 57 Prozent würden den Naturkorken vorziehen, wenn der bevorzugte Wein mit mehreren Verschlussarten erhältlich ist. 20 Prozent sprachen sich für den Drehverschluss aus, während noch 17 Prozent für den Kunststoffstopfen votierten. Nur sechs Prozent bevorzugen den Verschluss aus Glas, der zudem auch nur einem Viertel der Befragten überhaupt ein Begriff war.</p>
<p>Naturkork als Flaschenverschluss gilt als natürlich, aromatisch und umweltverträglich. Letzteres nicht zuletzt auch deshalb, weil dank der erhöhten Nachfrage nach Kork die Korkwälder aufgeforstet worden sind &#8211; und so einen Beitrag zum Klima-Gleichgewicht leisten (siehe Weindegu-Beitrag <a href="http://www.weindegu.com/?p=249" target="_blank">«Weintrinken schützt das Klima»</a>).</p>
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		<title>Wein: Aldi und Lidl lassen Coop und Denner kalt</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 13:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wein-News]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mit dem Markteintritt von Aldi und Lidl sind auch zwei neue Player im Schweizer Weinmarkt aufgetaucht. «Der Start der Discounter hat schon etwas für Aufregung gesorgt», sagt Wine Consultant und langjähriger Weineinkäufer bei Coop, Ivan Barbic, im Interview mit dem Blog der Weinakademie Berlin. «Aber für den Weinmarkt entscheidend war eher die Übernahme der Carrefour-Outlets [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.weindegu.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/wein_coop1.jpg"><img class="size-full wp-image-793 aligncenter" style="border: 3px solid black;" title="wein_coop" src="http://www.weindegu.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/wein_coop1.jpg" alt="" width="300" height="234" /></a></p>
<p>Mit dem Markteintritt von Aldi und Lidl sind auch zwei neue Player im Schweizer Weinmarkt aufgetaucht. «Der Start der Discounter hat schon etwas für Aufregung gesorgt», sagt Wine Consultant und langjähriger Weineinkäufer bei Coop, Ivan Barbic, im Interview mit <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/schweizer-weinmarkt-was-bewegen-aldi-und-lidl" target="_blank">dem Blog der Weinakademie Berlin</a>. «Aber für den Weinmarkt entscheidend war eher die Übernahme der Carrefour-Outlets durch die Coop in 2008.»</p>
<p>Coop, mit einem geschätzten Weinumsatz von 500 Millionen Franken, hat damit seine Position als Nummer eins weiter gefestigt. Auf Coop folgt Nummer zwei Denner, danach lange niemand mehr. Die beiden Detailhändler teilen sich rund zwei Drittel des Schweizer Weinumsatzes von jährlich rund 1,5 Milliarden Franken.</p>
<p>Denner versuche, mit preisagressiven Aktionen Marktanteile zu gewinnen, so Barbic. Zudem hat Denner im Frühling 2010 nun auch einen Online-Weinshop eröffnet. Eine Reaktion auf den Markteintritt von Aldi und Lidl habe das aber nichts zu tun.</p>
<p>Barbic: «Bei Denner und Coop ist Wein ganz klar Profil-Sortiment. Und die beiden sind dort fast unangreifbar. Lidl scheint sich eher bei Obst und Gemüse profilieren zu wollen, Aldi fährt viele Non-Food Aktionen. Ein Zeichen, dass Wein bei den Discountern nicht im Fokus steht: sie werben kaum mit Wein in den Medien.»</p>
<p>Dazu komme: Die deutschen Discounter haben in der Schweiz eher einen schlechten Zugang zu den heimischen Erzeugern: je nach Jahrgang und Menge bekommen sie einmal mehr, einmal weniger. Bei Coop und Denner machen Schweizer Weine immerhin ein Drittel des Angebotes aus.</p>
<p>Fazit: Auch mit dem Markteintritt von Aldi und Lidl bleibt im Schweizer Detailhandel alles beim Alten. Coop und Denner beherrschen den Markt, die übrigen fast 3000 Weinhandlungen balgen sich um den Rest.</p>
<p>Anders im Online-Weinhandel: Hier werden die Karten erst gemischt &#8211; und hier spielen auch ein paar innovative Jungunternehmen mit, w<a href="http://www.weindegu.com/?p=741" target="_blank">ie Weindegu.com unlängst berichtet hat.</a></p>
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		<title>Bordeaux 2009 &#8211; versprechen die Weingurus zu viel?</title>
		<link>http://www.weindegu.com/?p=771</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 05:13:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wein-News]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Weinexperten, -päpste und -gurus überbieten sich mit der Beurteilung des Boreaux-Jahrganges 2009 förmlich; vom Jahrhundert- oder Jahrtausendjahrgang ist die Rede, vom besten aller Zeiten. Entsprechend schnellen die Preise für die französischen Gewächse in die Höhe und erreichen Preise wie noch nie. Zu recht? Nein, meinen einige wenige, die nicht in den Chor der Bordeaux-Jubler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.weindegu.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/bordeaux_fass.jpg"><img class="size-full wp-image-772 aligncenter" style="border: 3px solid black;" title="bordeaux_fass" src="http://www.weindegu.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/bordeaux_fass.jpg" alt="" width="300" height="220" /></a></p>
<p>Die Weinexperten, -päpste und -gurus überbieten sich mit der Beurteilung des Boreaux-Jahrganges 2009 förmlich; vom Jahrhundert- oder Jahrtausendjahrgang ist die Rede, vom besten aller Zeiten. Entsprechend schnellen die Preise für die französischen Gewächse in die Höhe und <a href="http://www.weindegu.com/?p=719" target="_blank">erreichen Preise wie noch nie</a>. Zu recht? Nein, meinen einige wenige, die nicht in den Chor der Bordeaux-Jubler einstimmen wollen.</p>
<p>Einer davon ist der Schweizer Bordeaux-Spezialist Rolf Reichmuth von der <a href="http://www.reichmuth.ch/" target="_blank">gleichnamigen Weinhandlung</a>. Er schreibt: «Das Einstimmen in den gegenwärtigen Lobgesang ist zwar kommerziell lohnenswert; letzlich entscheidend ist aber nicht, wie sich die Weine heute präsentieren, sondern was sie nach der Flaschenfüllung zu bieten haben.»</p>
<p><strong>Bordeaux 2009: Vorgaukeln unbekannter Tatsachen</strong></p>
<p>Es komme niemandem in den Sinn, ein nicht gedrucktes Buchmanuskript, eine Theaterprobe oder eine ungekochte Mahlzeit zu kritisieren. Stets wartet man auf das vollendete Werk. Nicht so beim Bordeaux: Derzeit kann erst der noch unfertige Jungwein beurteilt werden. Der Wein steht noch in seiner vollen Entwicklung. Mit der relativ präzisen Beschreibung und Punktebewertung einzelner weniger Muster eines noch unfertigen Weines, wird etwas vorgegaukelt, das bei der Flaschenabfüllung vielleicht gar nicht mehr vorhanden ist.</p>
<p>«2009 ist bestimmt ein grosser Jahrgang», zitiert Reichmuth den Bordeaux-Kenner Michel Labardin. «Aber es ist viel zu früh, Anfang April das Potenzial eines Weines exakt beurteilen zu wollen. Ein Muster repräsentiert niemals eine gesamte Ernte von 500, 1000 oder mehr Hektolitern und auch der ehrlichste Propriètaire ist nicht in der Lage, jenen Wein zu bemustern, den er 18 Monate spater in die Flasche füllen wird. Zudem waren einige Partien noch im biologischen Säureabbau, also nicht degustierbar und wurden verständlicherweise auch nicht präsentiert. Präzise Kommentare und eine exakte Punktebewertung für ein unfertiges und unstabiles Produkt sind deshalb nicht nachvollziebar.»</p>
<p><strong>Auf ältere Jahrgänge ausweichen</strong></p>
<p>Die April-Degustationen des neuen Bordeaux &#8211; Händler, Journalisten, Importeure aus der ganzen Welt reisen an, um den neuen Bordeaux zu degustieren &#8211; ist deshalb eher ein gigantischer Marketingevent als abschliessende Beurteilung der künftigen Weine. Zu diesem Zeitpunkt werden die Preise gemacht. Und 2009 sind die kräftig nach oben geschraubt worden. Im Durchschnitt kosten die Weine der rund 100 berühmtesten Namen 70%  mehr als die 2008er. Gegenüber dem 2005er, dem  letzten grossen Jahr im  Bordelais, beträgt der Aufschlag immer noch  zwischen 20 und vereinzelt  50%. Von den bekannten Klassikern leistet  sich Château Lafite-Rothschild  die unverschämteste Erhöhung: Der  Premier Cru classé aus dem Pauillac  kostet über 300% mehr als im  Vorjahr.</p>
<p>Das Weinhaus Reichmuth empfiehlt daher, die Angebotslisten auch auf ältere Jahrgänge zu durchforsten, wo es gute Bordeaux zu fairen Preisen zu finden gibt. Und, selbstverständlich, wer sich die eine oder andere Flasche 2009er sichern will, profitiert vom unbestritten guten Jahrgang. Es muss ja nicht immer nur ein Top-Château sein, um das sich auch die Russen und Chinesen balgen. «2009 gibt es in allen Appellationen eine grosse Auswahl hervorragend vinifizierter Gewächse zu durchaus vernünftigen Notierungen», so Reichmuth.</p>
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		<title>Prince besingt die Lavaux-Weinberge</title>
		<link>http://www.weindegu.com/?p=785</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 08:33:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Prince widmet einen der zehn Songs auf seinem neuen Album «20TEN» dem Waadtländer Weinbaugebiet Lavaux. Er hat das UNESCO-Weltkulturerbe letztes Jahr anlässlich seines Doppelkonzerts am Montreux Jazz Festival (MJF) kennengelernt. Festival-Sprecher Francesco Laratta bestätigte am Donnerstagabend eine entsprechende Meldung der Online-Site von «24 Heures».
«Als ich ihn damals bei wunderbarem Wetter am Flughafen abholte, wollte Prince [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="320" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/91Gy3afmBd0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="320" src="http://www.youtube.com/v/91Gy3afmBd0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Prince widmet einen der zehn Songs auf seinem neuen Album «20TEN» dem Waadtländer Weinbaugebiet Lavaux. Er hat das UNESCO-Weltkulturerbe letztes Jahr anlässlich seines Doppelkonzerts am Montreux Jazz Festival (MJF) kennengelernt. Festival-Sprecher Francesco Laratta bestätigte am Donnerstagabend eine entsprechende Meldung der Online-Site von «24 Heures».</p>
<p>«Als ich ihn damals bei wunderbarem Wetter am Flughafen abholte, wollte Prince nicht sofort ins Hotel», erläuterte MJF-Chauffeur Simon Tomei gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. «Deshalb habe ich ihm vorgeschlagen, die Region zu besichtigen. Wir haben dann die Route durch die Weinberge nach Vevey genommen.»</p>
<p>«Ich habe ihm erklärt, was UNESCO-Welterbe bedeutet. Er hat sich sehr dafür interessiert und Notizen gemacht. Dafür musste ich ihm Begriffe wie &#8216;Lavaux&#8217; buchstabieren», so Tomei. Neben der Region Lavaux feiert Princes Song auch «Die Schokolade von Vevey».</p>
<p>Nach seinen gefeierten Auftritten am MJF 2007 und 2009 hat Prince dieses Jahr nur eine kleine Stippvisite letzten Dienstag am Konzert von Jannelle Monae absolviert. Am 23. Juli wird er für ein Konzert in Genf erwartet.</p>
<p>Das Studioalbum «20TEN&#8221; ist am 10. Juli als Gratisbeilage in britischen, irischen und belgischen Tageszeitungen erschienen. Am 22. Juli soll es dem deutschen «Rolling Stone» und dem französischen «Courrier International» beiliegen.</p>
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		</item>
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		<title>Besserer Wein dank Vivaldi: Musik tut dem Rebberg gut</title>
		<link>http://www.weindegu.com/?p=775</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 14:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gedeihen Pflanzen besser, wenn sie Zuneigung erfahren? Ja, meinen die Forscher. Pflanzen streicheln hat positive Auswirkungen, mit ihnen sprechen auch. Und ein Winzer in Italien beschallt seinen Rebberg mit Vivaldi. Angeblich mit Erfolg: Der Wein schmecke besser.
Ab Minute 6.20

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gedeihen Pflanzen besser, wenn sie Zuneigung erfahren? Ja, meinen die Forscher. Pflanzen streicheln hat positive Auswirkungen, mit ihnen sprechen auch. Und ein Winzer in Italien beschallt seinen Rebberg mit Vivaldi. Angeblich mit Erfolg: Der Wein schmecke besser.</p>
<p>Ab Minute 6.20<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/f600EiA9y6I&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="340" src="http://www.youtube.com/v/f600EiA9y6I&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Weinpapst über Wein in der Kirche</title>
		<link>http://www.weindegu.com/?p=762</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 14:18:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wein-News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.weindegu.com/?p=762</guid>
		<description><![CDATA[Wein einmal anders: Philipp Schwander, einziger Master of Wine der Schweiz, referiert über Messweine und die (historische) Bedeutung der Kirche in der Weinproduktion.
Teil 1

Teil 2

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wein einmal anders: Philipp Schwander, einziger Master of Wine der Schweiz, referiert über Messweine und die (historische) Bedeutung der Kirche in der Weinproduktion.</p>
<p>Teil 1<br />
<object width="480" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YgNNS0QYm-Q&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/YgNNS0QYm-Q&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="340"></embed></object></p>
<p>Teil 2<br />
<object width="480" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DyUaIodkAqc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/DyUaIodkAqc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="340"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Weinhandel: Untreue Online-Kunden</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 09:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wein-News]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Online-Weinhandel ist im Aufwind: Flaschenpost.ch steigert den Umsatz  pro Jahr satte 275 Prozent, coop@home erzielt 30 Prozent des Umsatzes mit Wein (siehe Artikel). Im Gegensatz zu den grossen Anbietern im Offline-Weinhandel sorgen online vor allem Jungunternehmen für Bewegung im Markt.
Die Schweizer Wirtschaftsplattform cash.ch hat zum Thema eine Online-Umfrage gestartet. Das Resultat ist für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.weindegu.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/wein_coop.jpg"><img class="size-full wp-image-758 aligncenter" style="border: 3px solid black;" title="wein_coop" src="http://www.weindegu.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/wein_coop.jpg" alt="" width="300" height="261" /></a></p>
<p>Der Online-Weinhandel ist im Aufwind: Flaschenpost.ch steigert den Umsatz  pro Jahr satte 275 Prozent, coop@home erzielt 30 Prozent des Umsatzes mit Wein (<a href="http://www.weindegu.com/?p=741" target="_blank">siehe Artikel</a>). Im Gegensatz zu den grossen Anbietern im Offline-Weinhandel sorgen <a href="http://www.cash.ch/news/topnews/onlineweinhandel_jungunternehmer_machen_dampf-926587-448" target="_blank">online vor allem Jungunternehmen für Bewegung im Markt</a>.</p>
<p>Die Schweizer Wirtschaftsplattform <a href="http://www.cash.ch/" target="_blank">cash.ch</a> hat zum Thema <a href="http://www.cash.ch/community/forum/umfrage/detail/?poll_id=1219" target="_blank">eine Online-Umfrage</a> gestartet. Das Resultat ist für Online-Händler ernüchternd:</p>
<p>Ein gutes Drittel,  34 Prozent der cash-User, kauft Wein online ein. 52 Prozent kaufen Wein ausschliesslich im Offline-Laden ein, 14 Prozent kaufen gar keinen Wein.</p>
<p>So weit, so gut. Von jenen, die online Wein einkaufen, kaufen aber nur knapp 18 Prozent als Stammkunden bei «ihrem» Händler ein. Über 60 Prozent kaufen zufällig mal hier, mal dort. Und 20 Prozent suchen via Internet den günstigsten Preis für ihren Wein.</p>
<p>Mit anderen Worten: Die Online-Kunden sind untreu &#8211; sie kaufen, wo sie das Web grad so hin trägt &#8211; oder wo es den besten Preis gibt. Für die Online-Weinhändler bedeutet das eine grosse Herausforderung:Wie können die Kunden an den Online-Shop gebunden werden? Social Media könnte eine Möglichkeit sein, doch erst wenige nutzen diese Möglichkeiten. Und wenn, dann auch nur, um auf dem noch neuen Feld zu experimentieren. Viel bewegen kann man mit der aktiven Nutzung von  Social-Media-Plattformen als Weinhändler noch nicht, so die übereinstimmende Einschätzung verschiedener Anbieter.</p>
<p>Erfolgreicher hingegen sind Mittel wie ein regelmässiger Newsletter. Mövenpick beispielsweise erzielt <a href="http://magazin.unic.com/2010/06/14/movenpick-wein-erfolgreich-im-web-auch-ohne-social-media/" target="_blank">rund 40 Prozent seines Online-Umsatzes via den Newsletter</a>.</p>
<p>Die Online-Umfrage von cash.ch ist nicht repräsentativ. Insgesamt haben im Zeitraum vom Freitag 9. bis Sonntag 11. Juli 1291 User abgestimmt.</p>
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		<title>Online-Weinhandel: Wer spielt vorne mit?</title>
		<link>http://www.weindegu.com/?p=741</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 10:55:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wein-News]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Weinhandel in der Schweiz ist ein Milliarden-Business. Im Schnitt trinken die Schweizerinnen und Schweizer pro Jahr 2,8 Millionen Hektoliter Wein und geben dafür um 1,5 Milliarden Franken aus (ohne Gastronomie).
Der Umsatz-Kuchen war dabei in den letzten Jahren klar und unverrückbar verteilt: Die grössten fünf Weinhändler teilen rund 90 Prozent des Marktes unter sich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.weindegu.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/wein_säule.jpg"><img class="size-full wp-image-736 aligncenter" style="border: 3px solid black;" title="wein_umsatz_schweiz" src="http://www.weindegu.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/wein_säule.jpg" alt="" width="300" height="245" /></a></p>
<p>Der Weinhandel in der Schweiz ist ein Milliarden-Business. Im Schnitt trinken die Schweizerinnen und Schweizer pro Jahr 2,8 Millionen Hektoliter Wein und geben dafür um 1,5 Milliarden Franken aus (ohne Gastronomie).</p>
<p>Der Umsatz-Kuchen war dabei in den letzten Jahren klar und unverrückbar verteilt: Die grössten fünf Weinhändler teilen rund 90 Prozent des Marktes unter sich auf (geschätzte Umsätze):</p>
<ol>
<li><strong>Coop</strong>, 600 Mio. Franken (ca. 40 % Marktanteil)</li>
<li><strong>Denner</strong>, 500 Mio. Franken (ca 30 % Marktanteil)</li>
<li><strong>Manor</strong>, 150 Mio. Franken (ca 10 % Marktanteil)</li>
<li><strong>Mövenpick</strong>, 100 Mio. Franken (ca 6 % Marktanteil)</li>
<li><strong>Schuler</strong>, um 75 Mio. Franken (ca 5 % Marktanteil)</li>
</ol>
<p>Um die restlichen Umsatz-Millionen balgen sich gegen 2800 weitere Weinhändler. Viele arbeiten als Spezialisten erfolgreich in kleinen Nischen. Gegen die grossen bleiben Sie im Massenmarkt aber chancenlos.</p>
<p><strong>Online-Markt: Kleine vorne mit dabei</strong></p>
<p>Bis jetzt: Neue Technologien und Services – Internet, Mobile Internet, Online-Shops, Preisvergleiche, etc. &#8211; verändern das Konsumverhalten und eröffnen neuen Anbietern am Markt Chancen – auch kleinen.</p>
<p>Das Paradebeispiel hier ist <a href="http://www.flaschenpost.ch" target="_blank">Flaschenpost</a>: Dominic Blaesi und Denner-Enkel Renzo Schweri hatten die gute Idee und starteten 2007 mit der Plattform Flaschenpost.ch. Auf dieser lassen sich in einem Shop Weine von über 50 Händlern bestellen, darunter nahmhaften wie Mövenpick, Schuler oder Baur au Lac-Wein. 50 Händler, ein Shop, eine Lieferung, eine Rechnung – so lautet das Erfolgsrezept der beiden Jungunternehmer. Und das Geschäft wächst: Seit dem Start 2007 haben die Umsätze satte 275 Prozent zugenommen &#8211; pro Jahr.</p>
<p>Ob die Flaschenpost-Zahlen auch in Franken so attraktiv aussehen, bleibt Geschäftsgeheimnis. Wenn es ums Geld geht, ist die Branche äusserst verschwiegen. Es scheint, dass es hierzulande inzwischen einfacher ist, das Bankgeheimnis zu knacken als an Umsätze von Online-Weinhändler zu gelangen.</p>
<p>Trotzdem wagt weindegu.com, nach Recherchen und dem Einholen von verschiedenen Schätzungen, den Versuch einer Rangliste samt Beurteilung der Online-Top-Player. Die Rangliste sieht etwas anders aus als im Offline-Weinhandel<strong>:</strong></p>
<p><strong>1. <a href="http://www.delinat.ch" target="_blank">Delinat</a>, Umsatz gut 40 Mio. Franken, 300 Weine online</strong></p>
<p>Der klassische Biowein-Versandhändler ist etabliert und setzt 95 % seines Umsatzes online/per Versand um. Mit der Übernahme des Konkurrenten Küferweg ist ihm ein Coup gelungen. Delinat konnte so die Marktposition weiter stärken. Die USP von Delinat sind das Biowein-Angebot, die etablierten Probier-Pakete und die treue Kundschaft. Mit dem konsequenten Nutzen der neuen Internet-Technologien scheint die Firma aber noch etwas zu hadern. Immerhin: Sie probieren es aus – z. b. im Bereich Video -, wenn auch das Resultat teilweise etwas handgestrickt wirkt. Umsatzzahlen gibt Delinat als Familien-AG nicht bekannt.</p>
<p><strong>2. <a href="http://www.moevenpick-wein.com/MoevenpickWeinShop/pageIndex/homepage/detail.jsf" target="_blank">Mövenpick</a>, „guter Online-Anteil“ an den 100 Mio. Franken Umsatz, 1000 Weine online</strong></p>
<p>Mövenpick verfügt über wenig Läden, nutzt deshalb den Online-Verkauf konsequent. Haupt-Umsatztreiber ist dabei der Verkauf via Newsletter, damit erzielt Mövenpick 40 Prozent des Online-Umsatzes. Die Online-Umsätze wachsen zu den Offline-Umsätzen überproportional. Eher ab dem mittleren Preisniveau aufwärts tätig, trifft Mövenpick die Bedürfnisse der im Vergleich zu den Offline-Kunden kaufkräftigeren Internet-Kunden stärker als Billig-Anbieter. Und: Mövenpick besticht durch den frischen, professionellen Online-Auftritt.</p>
<p><strong>3. <a href="http://weinwelt.coop.ch/" target="_blank">Coop</a>, 20 Millionen Franken Umsatz, 1000 Weine</strong></p>
<p>Wein gehört bei Coop zum Renner im Online-Shop coop@home: Der Umsatzanteil von Wein beträgt fast 30 Prozent. Im Vergleich zum Offline-Weinumsatz ist die Menge aber noch gering: Der Marktleader verkauft erst um 4  Prozent seiner Weine online. Die Online-Umsätze legen aber rasch zu. Der Online-Shop coop@home.ch hat den Umsatz von 2001 bis 2010 von 1 auf  67 Millionen Franken gesteigert. Alleine im 1. Quartal 2010 konnte der Umsatz um weitere 14 Prozent gesteigert werden.</p>
<p><strong>4. <a href="http://denner-wineshop.ch/?gclid=CK2h68Oe2aICFUcA4wodvxD6yQ" target="_blank">Denner</a>, 0 Millionen Franken Umsatz, 350 Weine</strong></p>
<p>Denner ist – was das Online-Weinshopping angeht – ein Spätzünder: Der Discounter und die Nummer 2 im Weinhandel hat den Online-Weinshop erst im Frühling 2010 aufgeschaltet. Dass Denner trotzdem in dieser Rangliste erscheint, hat folgenden Grund: Wir trauen dem Discounter zu, innerhalb von kurzer Zeit auch online zu den Grossen aufzusteigen. «Der Einkauf übers Internet gewinnt ständig an Bedeutung, dies insbesondere auch im Weinbereich. Deshalb wollen wir in diesem Bereich eine aktive Rolle spielen», sagte Peter Bamert, CEO Denner AG, zur Lancierung des neuen Denner Wineshops.</p>
<p><strong>5. <a href="http://www.flaschenpost.ch" target="_blank">Flaschenpost</a>, Umsatzsteigerung pro Jahr +275 Prozent, 8000 Weine</strong></p>
<p>Die Verkaufsplattform poolt über 50 Weinhändler und hat mit 8000 Weinen das grösste Online-Sortiment. Flaschenpost beweist, dass man mit einer guten Idee (und etwas Kapital im Hintergrund), den Online-Markt bewegen kann. Vom Ziel, «Amazon des Schweizer Weinhandels» zu werden, ist Flaschenpost umsatzmässig wohl noch entfernt, doch wenn die Jungunternehmen so weitermachen und weitere, gute Partner an Land ziehen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es so weit ist.</p>
<p><strong>Konkurrenz steht in den Startlöchern</strong></p>
<p>Die Rangliste ist eine Momentaufnahme und gilt – eine Charakteristik im Online-Business – wohl nicht lange. Anders als im Offline-Geschäft sind online Ideen und Schnelligkeit Faktoren, der rasch über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Nebst den erwähnten Anbieter gibt es noch zahlreiche andere, die in einer guten Postition stehen, um die ersten 5 schon bald vom Sockel zu stossen.</p>
<ul>
<li> Online-Spezialisten wie <a href="http://www.romazini.ch" target="_blank"><strong>Romazini.ch</strong></a>: Ebenfalls zwei Jungunternehmer, die zwar nicht mit tausenden von Weinen brillieren, dafür umsomehr mit dem Angebot – bekannte Top-Weine zu günstigen Preisen – und einem Top-Onlineshop, der die Möglichkeiten des Internets konsequent umsetzt. Gemäss der <a href="http://www.onlineshopstudie.ch/" target="_blank">ersten unabhängigen Online-Shop Studie 2010</a> der E-Commerce Berater Carpathia und Interactive Friends ist Romazini.ch gar der beste Online-Weinshop der Schweiz. Manch ein grosser Anbieter könnte sich an Romazini ein Vorbild nehmen.</li>
</ul>
<ul>
<li> Die kleinen Grossen, wie <a href="http://www.schuler.ch" target="_blank">Schuler</a>, <a href="http://www.schubiweine.ch" target="_blank">Schubi-Wein</a>, <a href="http://www.manor.ch/de/shops/wein/index.cfm?shop_id=1" target="_blank">Manor</a>, <a href="http://www.globus.ch/de/delicatessa/wein-spirituosen/grands-vins-globus.html" target="_blank">Globus </a>oder <a href="http://www.leshop.ch" target="_blank">LeShop</a>: Sie alle (und weitere) verfügen über ein grosses Potenzial, im Online-Markt tüchtig mitzumischen, sei es wegen der Marke und Marktdurchdringung (Manor, Globus, LeShop) oder dem guten Online-Sortiment (Schuler, Schubi-Wein – letzterer mit über 3000 Weinen online!).</li>
</ul>
<p><strong>Das Gerangel am Markt nimmt zu</strong></p>
<p>Die Online-Umsätze sind – im Verhältnis zum 1,5-Milliarden-Weinmarkt – noch gering. Branchenleader Coop etwa erzielt wie erwähnt erst 3,5 Prozent des Weinverkaufs via coop@home.</p>
<p>Das iPhone – die Schweiz verfügt mit 750&#8242;000 verkauften iPhones über die weltweit grösste iPhone-Dichte – hat dem mobilen Internet zum Durchbruch verholfen. iPad und andere Geräte folgen &#8211; und plötzlich ist das Internet überall, was die Konsumgewohnheiten stark verändert. Und weil Wein zu den Favoriten des Internet-Shoppings zählt, entsteht so etwas wie eine Goldgräberstimmung.</p>
<p>Immer mehr Anbieter versuchen ihr Glück. Auch der eine oder andere Grosse, möchte neu auf den Schweizer Markt drängen. So der deutsche Weinriese <a href="http://www.hawesko.de/page/_hw3/home/index.html" target="_blank">Hawesko</a> (Umsatz rund 500 Mio. Franken). Hawesko hat unlängst den Zürcher Weinhändler <a href="http://www.globalwine.com/home.asp?lng=2" target="_blank">GlobalWine </a>übernommen und sich <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/deutscher_wein-gigant_drngt_in_die_schweiz_1.3101960.html" target="_blank">so einen Zugang zum Schweizer Markt verschafft</a>.</p>
<p>Das Gerangel im Online-Markt nimmt zu &#8211; und manch ein Händler wird kommen und wieder gehen. Mittelfristig würden sich aber «die Marktanteile auf wenige Player» verteilen, die ein attraktives Angebot, guter Service und Professionalität bieten, glaubt Flaschenpost-Gründer Dominic Blaesi. Noch werden die Karten im dynamischen Online-Weinhandel aber gemischt &#8211; und wer zum Schluss das As gezogen haben wird, zeigt sich erst in ein paar Jahren.</p>
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		<title>Andrés Iniesta &#8211; von der WM in den Weinkeller</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 10:18:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wein-News]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der spanische Mittelfeldspieler Andrés Iniesta hat Pläne für sein neues Weingut, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Aber erst einmal ist die Weltmeisterschaft wichtiger, wo der 26jährige Fussballprofi heute Mittwoch im Halbfinale für Spanien gegen Deutschland kickt.
Im Gegensatz zu anderen millionenschweren Fussball-Profis, die ihr Geld in sehr konservative Bankfonds stecken, zieht Iniesta ein eigenes Unternehmen auf. Er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.weindegu.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/iniesta.jpg"><img class="size-full wp-image-738 aligncenter" style="border: 3px solid black;" title="iniesta" src="http://www.weindegu.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/iniesta.jpg" alt="" width="300" height="226" /></a></p>
<p>Der spanische Mittelfeldspieler Andrés Iniesta hat Pläne für sein neues Weingut, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Aber erst einmal ist die Weltmeisterschaft wichtiger, wo der 26jährige Fussballprofi heute Mittwoch im Halbfinale für Spanien gegen Deutschland kickt.</p>
<p>Im Gegensatz zu anderen millionenschweren Fussball-Profis, die ihr Geld in sehr konservative Bankfonds stecken, zieht Iniesta ein eigenes Unternehmen auf. Er investiert etwa 9 Millionen Euro in Weinberge und ein Weingut eine Meile von seiner Heimatstadt in der Region Kastilien-La Mancha in Zentralspanien, berichtet sein Vater José Antonio Iniesta, der die Aktion leitet. Das Weingut strebt anfangs einen Jahresgewinn von 200000 Euro bei einem Umsatz von 600000 Euro an. Dazu will es nach Deutschland, Grossbritannien und Japan exportieren, denn die spanische Wirtschaft befindet sich seit zwei Jahren in einer Flaute.</p>
<p>«Ich will, dass er für jede 10 Euro, die er verdient, einen elften Euro hier herausbekommt», sagte Iniesta Senior. Noch sind die Architekten bei der Arbeit, das Weingut ist halb fertig.</p>
<p>Der Mittelfeldspieler hatte in den letzten zwei Jahren dazu beigetragen, dass Barcelona den Champions-League-Titel holen konnte und Spanien Europameister wurde. In den vergangenen drei Spielen Spaniens bei der WM 2010 war Iniesta jeweils 90 Minuten im Einsatz. Er schoss ein Tor gegen Südafrika und wurde zum «Man of the Match» im Viertelfinale Spanien gegen Paraguay gekürt, welches seine Mannschaft mit 1:0 gewann.</p>
<p>Iniesta erzielt einen Grossteil seines Einkommens aus seinem Vertrag mit dem FC Barcelona und einem Sponsorvertrag mit Nike Inc., berichtet sein Vater. Er habe aber auch einige Immobilieninvestments. Bevor der seit einem Jahrzehnt boomende spanische Immobilienmarkt 2007 zusammenbrach, haben spanische Fußballspieler etwa ein Drittel ihres Geldes in Immobilien investiert.</p>
<p>Das Weingut werde 700000 Flaschen Rot-, Weiss- und Rosé-Wein unter der Marke Bodega Iniesta herstellen. Die Produktion werde im September beginnen. Im ersten Jahr werde ein Teil des Weins nach Großbritannien und Deutschland exportiert werden, wo die Flasche im Restaurant bis zu 40 Euro kosten dürfte.</p>
<p>Zwar dürfte Iniesta mit seinem Namen den Umsatz ankurbeln, aber es könnte Jahrzehnte dauern, bis sich die Marke in dem überfüllten Markt etabliert, sagt Felix Yanez, Geschäftsführer des Instituto de la Vid y del Vino, das in Kastilien-La Mancha den Weinanbau überwacht. «Für Andrés Iniesta wird es ein gutes Geschäft sein. Für seine Enkelkinder wird es ein sehr, sehr, sehr gutes Geschäft sein.»</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wein ist bei Investoren gefragt wie nie</title>
		<link>http://www.weindegu.com/?p=727</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 05:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wein-News]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der wichtigste Wein-Index ist auf einem Allzeit-Hoch, einzelne Weine legten in den letzten 12 Monaten um 300 Prozent zu. Der exklusive Rebensaft lockt mit saftigen Renditen. Die Wirtschaftsplattform cash.ch zeigt, wie man mit Wein Geld verdienen kann:
Es sind Zahlen, die das Herz von Investoren höher schlagen lassen: Der «Liv-ex 100 Fine Wine Index» stieg dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.weindegu.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/liv-ex.png"><img class="size-full wp-image-729 aligncenter" style="border: 3px solid black;" title="liv-ex" src="http://www.weindegu.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/liv-ex.png" alt="" width="300" height="212" /></a></p>
<p>Der wichtigste <a href="http://www.liv-ex.com/pages/static_page.jsp?pageId=100" target="_blank">Wein-Index</a> ist auf einem Allzeit-Hoch, einzelne Weine legten in den letzten 12 Monaten um 300 Prozent zu. Der exklusive Rebensaft lockt mit saftigen Renditen. Die Wirtschaftsplattform <a href="http://www.cash.ch/news/topnews/wein_ist_bei_investoren_gefragt_wie_nie-921644-448" target="_blank">cash.ch</a> zeigt, wie man mit Wein Geld verdienen kann:</p>
<p>Es sind Zahlen, die das Herz von Investoren höher schlagen lassen: Der <a href="http://www.liv-ex.com/pages/static_page.jsp?pageId=100" target="_blank">«Liv-ex 100 Fine Wine Index»</a> stieg dieses Jahr bereits schon 24 Prozent, im Fünf-Jahres-Vergleich sogar um 300 Prozent. <a href="http://www.weindegu.com/?p=719" target="_blank">Der Bordeaux 2009 ist der teuerste aller Zeiten </a>und der Premier Cru classé von Lafite-Rothschild legte im Jahresvergleich ebenfalls um 300 Prozent zu. Der Preis hierzulande: 1000 Franken pro Flasche.</p>
<p>Die Jagd nach den besten der Besten führt denn auch zu Preisen jenseits von Gut und Böse: So kaufte ein asiatischer Sammler diesen März eine 6 Liter Flasche Pétrus mit Jahrgang 1982 für 45&#8242;000 Pfund, also rund 74&#8242;250 Franken.</p>
<p>Die Nachfrage und damit die Preise werden vor allem aus China, Indien und Osteuropa getrieben. Aber auch die Westeuropäer erkennen immer mehr das lukrative Investment &#8211; vor allem auch wegen der inzwischen abflauenden Finanz- und Wirtschaftskrise.</p>
<p><strong>Besser als Aktien &#8211; auch in der Krise</strong></p>
<p>Denn die edlen Tropen rentieren besser als Aktien &#8211; gerade in schwierigen Zeiten. Das zeigt eine Studie der beiden Ökonomen Philippe Masset und Jean-Philippe Weisskopf. Sie haben die Weinpreise zwischen Januar 1996 und Januar 2009 mit dem Russel 3000 Index verglichen, in dem die 3000 US-Unternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung gelistet sind.</p>
<p>Das Resultat: Der Aktienindex stieg zwar von 1996 bis 2000 stärker als der allgemeine Weinindex. Doch von 2001 bis 2003 machte er einen tiefen Taucher. Der Weinindex dagegen stieg weiter. Weder die Terroranschläge in New York noch das Platzen der Internetblase hätten grosse Folgen gehabt auf die Weinpreise, schreiben die Forscher.</p>
<p>Von 2005 bis 2008 verdoppelte sich der Wert des Weinindexes. Von Mitte 2008 bis Januar 2009 fiel der Index wegen der Finanzkrise um 17 Prozent. Aber in derselben Zeitperiode stürzte der Russell 3000 um satte 47 Prozent ab. Noch wesentlich besser als der allgemeine Weinindex performten die Spitzenweine. Vor allem mit diesen, so die Forscher, lassen sich in guten Zeiten sehr hohe Renditen erzielen und in schlechten minimieren sie das Risiko im Depot.</p>
<p><strong>Futures und die gute alte Flasche</strong></p>
<p>Um mit alkoholhaltigem Rebensaft viel Geld zu verdienen, haben Anleger eine Palette von Möglichkeiten: Sie können zum einen in börsekotierte Weingüter investieren, vor denen jedoch nur wenige ausschliesslich Wein produzieren. Zum anderen können sie Weinfutures, Weinflaschen oder gleich ganze Weingüter kaufen.</p>
<p>Am besten eignen sich Weinfutures, also Termingeschäfte, bei denen das Gut, der Preis und der Kauftermin im Voraus festgelegt werden. Oder dann der direkte Kauf von Weinflaschen, bevorzugt edle und damit werthaltige Tropfen wie zum Beispiel Bordeaux. Danach braucht es einige Monate oder eben Jahre Geduld und eine sorgsame und korrekte Lagerung der Flaschen.</p>
<p>Zwar sind die höchsten Preissteigerungen beim Wein vielleicht schon vorbei, doch auch in den nächsten Jahren dürften bei edlen Weinen über einen Zeitraum von 24 bis 36 Monate Renditen von 20 bis 40 Prozent locken &#8211; und das bei einem beschränkten Risiko. Im schlimmsten Fall müssen die Besitzer die Flaschen eben selber leer trinken.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Konkurrenz: Frankreich ändert Weinbezeichnungen</title>
		<link>http://www.weindegu.com/?p=722</link>
		<comments>http://www.weindegu.com/?p=722#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 08:49:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wein-News]]></category>

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		<description><![CDATA[
In Anbetracht der starken Konkurrenz aus den USA, Australien und Neuseeland schwenken die französischen Winzer bei der Kennzeichnung ihrer Weine um. Der günstige Tafelwein dürfe künftig als «Wein aus Frankreich» verkauft werden, bei dem nicht die Herkunftsregion, sondern die Rebsorte im Vordergrund stehe, teilte der Verband Anivin mit. Grosse Weingüter aus Übersee, die den weltweiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.weindegu.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/weinfrankreich.jpg"><img class="size-full wp-image-724 aligncenter" style="border: 3px solid black;" title="weinfrankreich" src="http://www.weindegu.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/weinfrankreich.jpg" alt="" width="300" height="157" /></a></p>
<p>In Anbetracht der starken Konkurrenz aus den USA, Australien und Neuseeland schwenken die französischen Winzer bei der Kennzeichnung ihrer Weine um. Der günstige Tafelwein dürfe künftig als «Wein aus Frankreich» verkauft werden, bei dem nicht die Herkunftsregion, sondern die Rebsorte im Vordergrund stehe, teilte der Verband Anivin mit. Grosse Weingüter aus Übersee, die den weltweiten Markt seit etlichen Jahren aufmischen, gäben von jeher die Rebsorten etwa Cabernet-Sauvignon, Chardonnay oder Merlot an. Das Angebot habe sich dadurch grundlegend verändert.</p>
<p>In Frankreich zähle am meisten immer noch das Herkunftsgebiet wie Burgund oder Languedoc-Roussillon, was die Orientierung gerade für Wein-Einsteiger schwierig mache, schreibt die französische Nachrichtenagentur AFP.</p>
<p>Nach Angaben des französischen Exportverbands Ubifrance brachen die Weinausfuhren im vergangenen Jahr um 19 Prozent ein und fielen auf den Stand von vor zehn Jahren &#8211; durch die Wirtschaftskrise allein ist dies vermutlich nicht zu erklären. Praktisch in allen Abnehmerländern &#8211; bis auf China &#8211; und besonders in Großbritannien ging die Nachfrage nach französischem Wein zurück.</p>
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		<title>2009er &#8211; der teuerste Bordeaux aller Zeiten</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 05:13:15 +0000</pubDate>
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Dass 2009 ein Bordeaux-Spitzenjahr wird, haben wir an dieser Stelle bereit geschrieben. Klar deshalb, dass auch die Preise für den französischen Klassiker in die Höhe schnellen werden. Und wie! Die «NZZ am Sonntag» hat eine Zusammenstellung der Preise der wichtigsten Châteaus publiziert. Fazit: Der neue Jahrgang schlägt alle Rekorde.
Im Durchschnitt kosten die Weine der rund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.weindegu.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/petrus.jpg"><img class="size-full wp-image-528 aligncenter" style="border: 3px solid black;" title="petrus" src="http://www.weindegu.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/petrus.jpg" alt="" width="300" height="268" /></a></p>
<p>Dass 2009 ein Bordeaux-Spitzenjahr wird, haben wir <a href="http://www.weindegu.com/?p=580" target="_blank">an dieser Stelle bereit geschrieben</a>. Klar deshalb, dass auch die Preise für den französischen Klassiker in die Höhe schnellen werden. Und wie! Die <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/der_2009er_ist_der_teuerste_bordeaux_aller_zeiten_1.6166673.html" target="_blank">«NZZ am Sonntag»</a> hat eine Zusammenstellung der Preise der wichtigsten Châteaus publiziert. Fazit: Der neue Jahrgang schlägt alle Rekorde.</p>
<p>Im Durchschnitt kosten die Weine der rund 100 berühmtesten Namen laut Zeitungsbericht 70%  mehr als die 2008er. Gegenüber dem 2005er, dem letzten grossen Jahr im  Bordelais, betrage der Aufschlag immer noch zwischen 20 und vereinzelt  50%. Von den bekannten Klassikern leiste sich Château Lafite-Rothschild  die unverschämteste Erhöhung: Der Premier Cru classé aus dem Pauillac  koste über 300% mehr als im Vorjahr.</p>
<p>Angeboten wird zudem nur  eine sehr kleine Tranche der gesamten Produktion von rund 200 000  Flaschen. Zählt man zum Preis von 550 € die Marge des Schweizer  Importeurs sowie Transportkosten und Mehrwertsteuer dazu, dürfte  hierzulande eine Flasche rund 1000 Franken kosten – «ein Preis jenseits von  Gut und Böse», so «die NZZ am Sonntag».</p>
<p>Auf steigende Weinpreise weist auch der<a href="http://www.liv-ex.com/pages/static_page.jsp?pageId=100" target="_blank"> Liv-Ex Weinindex </a>hin: Seit Januar 2009 steigt er kontinuierlich an und hat im Mai 2010 weiter Schub nach oben erhalten und mit 293 Punkten einen neuen Rekord-Höchststand erreicht.</p>
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