Weindegu macht Pause. Wir sind in Apulien an der Primitivo-Ernte; in der Campagna ohne Internet, dafür mit viel frischer Luft. Ab Ende September geht’s mit News auf dem Blog weiter. Danke für den Besuch auf weindegu.com – und auf bald!
Ernte-Pause: Ende September geht’s weiter
9. August 2010 · Keine Kommentare
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Weinernte auf süditalienisch
6. August 2010 · Keine Kommentare
Anarkos - ein Primitivo di Manduria, von einer nicht gerade dem gewöhnlichen Bild von Weinbauern entsprechenden Truppe…
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Beaujolais setzt neu auf Weiss- und Roséweine
1. August 2010 · Keine Kommentare
Man kennt ihn, den «Beaujolais Nouveau», den jung getrunkenen frischen Rotwein aus Frankreich. Weniger bekannt ist, dass die Region nebst dem «Nouveau» auch tolle Weiss- und Rosé-Weine produziert. Das Beaujolais startet deshalb eine internationale Kampagne, um die unbekannteren Weine zu vermarkten.
Die Produktion von Rosé- und Weissweinen im Beaujolais legt zu: 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 60 Prozent (Weissweine) und 46 Prozent (Rosé). Für Weissweine und Rosés gelten dieselben Qualitätsstandards wie für die bekannteren Rotweine. Die Weissweine, die Beaujolais blancs, werden ausschliesslich aus Chardonnay hergestellt.
2009 wurden in den Appellationen Beaujolais und Beaujolais-Villages 248,79 Hektar Rebfläche für den Chardonnay-Anbau genutzt, das entspricht 1,33 Prozent der gesamten Weinbaufläche. Dieser Anteil soll 2010 durch zusätzliche Neupflanzungen weiter ausgebaut werden, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Während 2008 9072 Hektoliter Beaujolais blanc produziert wurden, stieg die Menge 2009 um 60 Prozent auf 14539 Hektoliter an, das sind 1,72 Prozent der gesamten Produktionsmenge. Die Roséweine werden aus der Gamaytraube hergestellt, die 98 Prozent der Gesamtproduktion ausmacht, weshalb keine zusätzlichen Reben gepflanzt werden müssen. 2,5 Prozent der Gamayproduktion werden derzeit zur Roséherstellung genutzt.
Die nach derselben Vinifizierungsmethode wie im Burgund hergestellten Beaujolais blancs stehen ihren Nachbarn im Norden in nichts nach. Der Beaujolais blanc entwickelt feine Noten von weissen Blüten, die sich harmonisch mit sanften Düften von Zitrusfrüchten und reifen Früchten verbinden. Von ihrer Qualität zeugen zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen Weinwettbewerben, wie beispielsweise dem 17. Chardonnay du Monde, dem Concours Mondial de Bruxelles, der International Wine Challenge und den Decanter World Wine Awards. Die leichten, fruchtig-erfrischenden Rosés sind aufgrund der Rebsorte Gamay individuell im Geschmack und spiegeln die Identität der Terroirs des Beaujolais wider.
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Der beliebteste Weinverschluss bleibt Naturkork
28. Juli 2010 · Keine Kommentare
Laut einer Verbraucherstudie des portugiesischen Korkverbandes APCOR und des Deutschen Kork-Verbandes e.V. ist Naturkork der beliebteste Flaschenverschluss für Wein. Die Studie wurde jetzt zum Start der Informationskampagne «Natürlich Kork!» lanciert und per Pressemitteilung publik gemacht.
Der Naturkorken sei nicht nur am bekanntesten, sondern stehe auch auf der Beliebtheitsskala ganz oben, zitiert gastro.de die Studie. Bei der Kaufentscheidung für oder gegen einen Wein spiele auch der Verschluss eine gewichtige Rolle: die Verschlussart sei eine der zentralen Einflussfaktoren beim Kauf neben Rebsorte, Süsse-Grad und Herkunft. Rund 45 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich auch nach dem Verschluss richten. 57 Prozent würden den Naturkorken vorziehen, wenn der bevorzugte Wein mit mehreren Verschlussarten erhältlich ist. 20 Prozent sprachen sich für den Drehverschluss aus, während noch 17 Prozent für den Kunststoffstopfen votierten. Nur sechs Prozent bevorzugen den Verschluss aus Glas, der zudem auch nur einem Viertel der Befragten überhaupt ein Begriff war.
Naturkork als Flaschenverschluss gilt als natürlich, aromatisch und umweltverträglich. Letzteres nicht zuletzt auch deshalb, weil dank der erhöhten Nachfrage nach Kork die Korkwälder aufgeforstet worden sind – und so einen Beitrag zum Klima-Gleichgewicht leisten (siehe Weindegu-Beitrag «Weintrinken schützt das Klima»).
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Wein: Aldi und Lidl lassen Coop und Denner kalt
22. Juli 2010 · 1 Kommentar
Mit dem Markteintritt von Aldi und Lidl sind auch zwei neue Player im Schweizer Weinmarkt aufgetaucht. «Der Start der Discounter hat schon etwas für Aufregung gesorgt», sagt Wine Consultant und langjähriger Weineinkäufer bei Coop, Ivan Barbic, im Interview mit dem Blog der Weinakademie Berlin. «Aber für den Weinmarkt entscheidend war eher die Übernahme der Carrefour-Outlets durch die Coop in 2008.»
Coop, mit einem geschätzten Weinumsatz von 500 Millionen Franken, hat damit seine Position als Nummer eins weiter gefestigt. Auf Coop folgt Nummer zwei Denner, danach lange niemand mehr. Die beiden Detailhändler teilen sich rund zwei Drittel des Schweizer Weinumsatzes von jährlich rund 1,5 Milliarden Franken.
Denner versuche, mit preisagressiven Aktionen Marktanteile zu gewinnen, so Barbic. Zudem hat Denner im Frühling 2010 nun auch einen Online-Weinshop eröffnet. Eine Reaktion auf den Markteintritt von Aldi und Lidl habe das aber nichts zu tun.
Barbic: «Bei Denner und Coop ist Wein ganz klar Profil-Sortiment. Und die beiden sind dort fast unangreifbar. Lidl scheint sich eher bei Obst und Gemüse profilieren zu wollen, Aldi fährt viele Non-Food Aktionen. Ein Zeichen, dass Wein bei den Discountern nicht im Fokus steht: sie werben kaum mit Wein in den Medien.»
Dazu komme: Die deutschen Discounter haben in der Schweiz eher einen schlechten Zugang zu den heimischen Erzeugern: je nach Jahrgang und Menge bekommen sie einmal mehr, einmal weniger. Bei Coop und Denner machen Schweizer Weine immerhin ein Drittel des Angebotes aus.
Fazit: Auch mit dem Markteintritt von Aldi und Lidl bleibt im Schweizer Detailhandel alles beim Alten. Coop und Denner beherrschen den Markt, die übrigen fast 3000 Weinhandlungen balgen sich um den Rest.
Anders im Online-Weinhandel: Hier werden die Karten erst gemischt – und hier spielen auch ein paar innovative Jungunternehmen mit, wie Weindegu.com unlängst berichtet hat.
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